Liquidation · Schliessung
Eine thailaendische Gesellschaft geordnet schliessen
Die Geschaeftstaetigkeit einzustellen beendet die Pflichten nicht. Solange die Gesellschaft im Register steht, laufen Meldepflichten, Pruefungspflicht und Bussgelder weiter. Eine Liquidation ist deshalb ein Verfahren mit fester Reihenfolge, und jeder ausgelassene Schritt haelt das Verfahren spaeter auf. Wir fuehren es von der Beschlussfassung bis zur Loeschung durch.

Die Schritte in der richtigen Reihenfolge
- Gesellschafterbeschluss ueber die Aufloesung und Bestellung des Liquidators
- Eintragung der Aufloesung im Register und Bekanntmachung gegenueber den Glaeubigern
- Abschluss auf den Stichtag der Aufloesung und Pruefung durch eine CPA
- Abmeldung von Umsatzsteuer, Sozialkasse und Steuernummer, Klaerung offener Zeitraeume
- Verteilung des verbleibenden Vermoegens und Eintragung der Beendigung
Was das Verfahren in die Laenge zieht
Verzoegerungen entstehen fast immer an derselben Stelle: nicht abgegebene Meldungen aus frueheren Jahren, ein offenes Umsatzsteuerguthaben, Darlehen der Gesellschafter ohne Vertrag oder Bestaende, die buchhalterisch noch vorhanden, tatsaechlich aber laengst verbraucht sind. Diese Punkte klaeren wir vor der Aufloesung, damit die Behoerde das Verfahren nicht mittendrin anhaelt.
Aufbewahrung nach der Loeschung
Auch nach der Beendigung bleiben Buecher und Belege aufbewahrungspflichtig, und die Finanzverwaltung kann abgeschlossene Zeitraeume noch pruefen. Wir uebergeben ein vollstaendiges Archiv in digitaler Form mit Verzeichnis, damit spaetere Rueckfragen beantwortet werden koennen, ohne dass jemand vor Ort Ordner durchsuchen muss.
Hinweis zum Honorar
Die Kosten haengen davon ab, wie viele Jahre nachgearbeitet werden muessen, ob Vermoegen zu verteilen ist und ob Beschaeftigte abzumelden sind. Nach Einsicht in die letzten Abschluesse und den Registerauszug nennen wir einen Gesamtbetrag mit Zeitplan und benennen die Schritte, die von behoerdlichen Laufzeiten abhaengen.
Buchhaltung und Steuern in Thailand: häufige Fragen
Antworten für deutschsprachige Unternehmen mit einer thailändischen Gesellschaft: laufende Buchhaltung, Umsatzsteuer, Sozialversicherung und Jahresabschluss. Das Honorar richtet sich nach dem Belegvolumen und wird individuell angeboten.
Welche monatlichen Meldungen muss eine thailändische Gesellschaft abgeben?
Umsatzsteuerlich registrierte Gesellschaften reichen monatlich das Formular PP.30 ein, bei Quellensteuer zusätzlich PND.53 oder PND.1. Mit Angestellten kommt die Meldung an die Sozialversicherung hinzu.
Ist die Kommunikation auf Deutsch möglich?
Teilen Sie die gewünschte Sprache mit und senden Sie Muster von Verträgen oder Rechnungen. Die Mitarbeiter bestätigen Kommunikations- und Übersetzungsumfang. Eine deutsche Erläuterung allein erfüllt nicht automatisch die thailändischen Beleganforderungen.
Muss auch ohne Umsatz eine Erklärung abgegeben werden?
Gesellschaftsform, Umsatzsteuerregistrierung und Zahlungen sind zu prüfen. Registrierte Umsatzsteuerpflichtige geben PP.30 auch ohne Verkäufe ab; daraus folgt keine Nullmeldung für jedes Quellensteuerformular. Jahresabschluss und PND.50 werden nach den anwendbaren Pflichten getrennt geprüft.
Wie läuft die Lohnabrechnung für entsandte Mitarbeiter?
Bitte legen Sie Arbeitsvertrag, Abrechnungen und die Aufteilung in inländische und ausländische Zahlungen vor. Lohnberechnung, Quellensteuer, Sozialversicherung und Meldungen werden nach Unterlagenprüfung im Angebot abgegrenzt. Eine Prüfung ausländischer Gehaltsanteile ist nicht automatisch eingeschlossen.
Ist eine Jahresprüfung vorgeschrieben?
Eine thailändische Limited benötigt einen geprüften Jahresabschluss; für Personengesellschaften sind die Anforderungen gesondert zu prüfen. Gesellschafterbeschluss und Einreichung der Finanzunterlagen beim DBD sind von der Steuererklärung PND.50 zu unterscheiden. Buchhaltungsaufbereitung und Prüfungskoordination werden im Angebot abgegrenzt. Die Prüfung durch einen unabhängigen CPA Partner wird separat beauftragt; unsere Buchhaltungsmitarbeiter erteilen keinen Bestätigungsvermerk.
Welche Unterlagen benötigen Sie für ein Angebot?
Registerauszug, Angaben zur Umsatzsteuerregistrierung, aktuelle Buchhaltungsdaten oder Kontoauszüge sowie die Mitarbeiterzahl. Danach erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Unterlagen für das Angebot und regionale Informationen
Nennen Sie Gesellschaftsform, Umsatzsteuerregistrierung, Belegvolumen und offene Perioden. Monatsübersichten, Übersetzungen, Einreichungsbelege und Übergabe der Originale werden gesondert abgestimmt. Sie gehören nicht automatisch zur Buchhaltung. Regionslinks sind Informationsseiten und belegen keinen Bürostandort.
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