Koerperschaftsteuer · PND.50
Koerperschaftsteuer in Thailand: von der Bilanz zur Steuerbasis
Der handelsrechtliche Gewinn ist in Thailand nicht die Bemessungsgrundlage. Zwischen beiden steht eine Ueberleitungsrechnung, in der nicht abziehbare Aufwendungen, Rueckstellungen ohne Beleg und Leistungen innerhalb der Gruppe wieder hinzugerechnet werden. Wir erstellen diese Rechnung nachvollziehbar und legen sie so ab, dass sie eine spaetere Pruefung traegt.

Der Jahreszyklus
- Halbjahresvorauszahlung PND.51 auf Basis einer Schaetzung des Jahresergebnisses
- Abschluss, Pruefung durch die CPA und Feststellung des endgueltigen Ergebnisses
- Ueberleitung vom Buchgewinn zum steuerpflichtigen Einkommen mit Einzelnachweis
- Jahreserklaerung PND.50 samt geprueftem Abschluss innerhalb von 150 Tagen
- Ablage der Arbeitspapiere fuer spaetere Rueckfragen der Finanzverwaltung
Die Schaetzung im Halbjahr ernst nehmen
Liegt die Schaetzung fuer PND.51 deutlich unter dem spaeteren Jahresergebnis, droht ein Zuschlag auf die zu wenig gezahlte Vorauszahlung. Viele Gesellschaften uebernehmen einfach die Vorjahreszahl und geraten damit in genau diese Lage, sobald das Geschaeft anzieht. Wir rechnen die Schaetzung auf Grundlage der ersten Monate und der Auftragslage und dokumentieren die Annahmen schriftlich.
Typische Hinzurechnungen
Haeufig betroffen sind Bewirtung ueber der zulaessigen Grenze, Zahlungen ohne ordnungsgemaessen Beleg, Abschreibungen ueber den zulaessigen Saetzen sowie Verwaltungsumlagen der Muttergesellschaft ohne Vertrag und Leistungsnachweis. Fuer konzerninterne Verrechnungen empfehlen wir eine Dokumentation, die Leistung, Preisbildung und Nutzen fuer die thailaendische Gesellschaft beschreibt.
Hinweis zum Honorar
Umfang und Preis haengen von Groesse, Branche, Auslandsbezug und der Frage ab, ob Verlustvortraege oder Steuerverguenstigungen zu beruecksichtigen sind. Senden Sie uns den letzten geprueften Abschluss und die zuletzt eingereichte Erklaerung, dann erhalten Sie ein Angebot mit klarem Leistungsumfang.
Buchhaltung und Steuern in Thailand: häufige Fragen
Antworten für deutschsprachige Unternehmen mit einer thailändischen Gesellschaft: laufende Buchhaltung, Umsatzsteuer, Sozialversicherung und Jahresabschluss. Das Honorar richtet sich nach dem Belegvolumen und wird individuell angeboten.
Welche monatlichen Meldungen muss eine thailändische Gesellschaft abgeben?
Umsatzsteuerlich registrierte Gesellschaften reichen monatlich das Formular PP.30 ein, bei Quellensteuer zusätzlich PND.53 oder PND.1. Mit Angestellten kommt die Meldung an die Sozialversicherung hinzu.
Ist die Kommunikation auf Deutsch möglich?
Teilen Sie die gewünschte Sprache mit und senden Sie Muster von Verträgen oder Rechnungen. Die Mitarbeiter bestätigen Kommunikations- und Übersetzungsumfang. Eine deutsche Erläuterung allein erfüllt nicht automatisch die thailändischen Beleganforderungen.
Muss auch ohne Umsatz eine Erklärung abgegeben werden?
Gesellschaftsform, Umsatzsteuerregistrierung und Zahlungen sind zu prüfen. Registrierte Umsatzsteuerpflichtige geben PP.30 auch ohne Verkäufe ab; daraus folgt keine Nullmeldung für jedes Quellensteuerformular. Jahresabschluss und PND.50 werden nach den anwendbaren Pflichten getrennt geprüft.
Wie läuft die Lohnabrechnung für entsandte Mitarbeiter?
Bitte legen Sie Arbeitsvertrag, Abrechnungen und die Aufteilung in inländische und ausländische Zahlungen vor. Lohnberechnung, Quellensteuer, Sozialversicherung und Meldungen werden nach Unterlagenprüfung im Angebot abgegrenzt. Eine Prüfung ausländischer Gehaltsanteile ist nicht automatisch eingeschlossen.
Ist eine Jahresprüfung vorgeschrieben?
Eine thailändische Limited benötigt einen geprüften Jahresabschluss; für Personengesellschaften sind die Anforderungen gesondert zu prüfen. Gesellschafterbeschluss und Einreichung der Finanzunterlagen beim DBD sind von der Steuererklärung PND.50 zu unterscheiden. Buchhaltungsaufbereitung und Prüfungskoordination werden im Angebot abgegrenzt. Die Prüfung durch einen unabhängigen CPA Partner wird separat beauftragt; unsere Buchhaltungsmitarbeiter erteilen keinen Bestätigungsvermerk.
Welche Unterlagen benötigen Sie für ein Angebot?
Registerauszug, Angaben zur Umsatzsteuerregistrierung, aktuelle Buchhaltungsdaten oder Kontoauszüge sowie die Mitarbeiterzahl. Danach erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Unterlagen für das Angebot und regionale Informationen
Nennen Sie Gesellschaftsform, Umsatzsteuerregistrierung, Belegvolumen und offene Perioden. Monatsübersichten, Übersetzungen, Einreichungsbelege und Übergabe der Originale werden gesondert abgestimmt. Sie gehören nicht automatisch zur Buchhaltung. Regionslinks sind Informationsseiten und belegen keinen Bürostandort.
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