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TLAS · deutschsprachiger Schreibtisch

Buchhaltung nach der Firmengründung

Nach der Eintragung beginnen die Fristen sofort zu laufen, auch wenn noch kein Umsatz stattfindet. Dieser Abschnitt beschreibt die ersten Schritte aus buchhalterischer Sicht; die gesellschaftsrechtliche Gründung selbst begleitet die Kanzlei tla.co.th.

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Was ist direkt nach der Eintragung zu erledigen?

Die Gesellschaft beantragt ihre Steuernummer, entscheidet über die Umsatzsteuerregistrierung, legt das Wirtschaftsjahr fest, richtet Kontenplan und Belegablage ein und bestellt eine verantwortliche Buchhaltungsperson mit thailändischer Registrierung. Diese Punkte prägen alles Folgende und lassen sich später nur mit Aufwand korrigieren.

Wie lang darf das erste Geschäftsjahr sein?

Das erste Wirtschaftsjahr beginnt mit der Eintragung und darf zwölf Monate nicht überschreiten; das Enddatum wird bei der Gründung festgelegt und in der Satzung geführt. Eine spätere Änderung ist genehmigungspflichtig. Wir prüfen deshalb vor dem ersten Abschluss, welches Enddatum tatsächlich hinterlegt ist, statt vom Kalenderjahr auszugehen.

Sind Gründungskosten und Vorlaufkosten abziehbar?

Aufwendungen, die im Interesse der Gesellschaft entstanden sind, lassen sich berücksichtigen, wenn der Beleg auf die Gesellschaft lautet oder die Weiterbelastung dokumentiert ist. Rechnungen auf den Namen einer Privatperson ohne nachvollziehbare Erstattung werden bei einer Prüfung regelmäßig gestrichen – ein Fehler, der fast jedes neu gegründete Mandat betrifft.

Wie wird die Einzahlung des Stammkapitals verbucht?

Die Einzahlung erscheint als Eigenkapital, nicht als Ertrag, und muss über das Geschäftskonto nachvollziehbar sein. Zahlt ein Gesellschafter Betriebskosten aus privater Tasche, ist das ein Gesellschafterdarlehen oder eine Erstattung, kein Kapital. Diese Abgrenzung sauber zu führen erspart später Diskussionen über verdeckte Gewinnausschüttungen.

Worauf ist bei Überweisungen der Muttergesellschaft zu achten?

Jeder Zufluss braucht eine Rechtsgrundlage: Kapitaleinlage, Darlehen mit Vertrag und Verzinsung, oder Entgelt für eine erbrachte Leistung. Die Einordnung entscheidet über Steuerpflicht und Quellensteuer. Wird sie erst am Jahresende getroffen, passt die Buchung häufig nicht mehr zum Verwendungszweck der Überweisung.

Was ändert sich buchhalterisch bei einer BOI-Förderung?

Begünstigte und nicht begünstigte Erlöse und die zugehörigen Aufwendungen sind getrennt zu erfassen, damit die Steuervergünstigung nachweisbar bleibt. Zusätzlich sind Maschinenliste und Lagerbestand mit den genehmigten Angaben abzugleichen. Wird erst zum Abschluss getrennt, lässt sich die Aufteilung nicht mehr belegen und die Vergünstigung steht in Frage.

Unterlagen prüfen lassen und Angebot erhalten

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